Igelschutz - Igelhilfe Rhein-Wupper

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Der Igel ist von der Schutzgemeinschaft deutsches Wild zum Wildtier des Jahres 2009 ausgerufen worden.
Igel gehören zu den ältesten noch existierenden Säugetierformen. Durch die Veränderung der Lebensräume und die Verknappung ihrer Insektennahrung sind sie zunehmend gefährdet.
In zwei Bundesländern wird der heimische Braunbrustigel bereits auf der aktualisierten "Roten Liste (Deutschland 2009)" als gefährdet eingestuft oder eine künftige Gefährdung für möglich gehalten, der Weißbrustigel gilt als ausgestorben.

Der Tierschutz wurde in Deutschland im Jahre 2002 als Staatsziel in das Grundgesetz aufgenommen (Art. 20a GG). Aufgrund der aktuellen Gesetzgebung und den einschlägigen Vorschriften erscheint eine Förderung und Unterstützung von Igelschutz und Igelhilfe in Deutschland als geboten.
Wir fordern von den politischen Gremien und der Gesellschaft anzuerkennen, dass es sich um Folgeschäden der zunehmenden Urbanisierung unserer Zivilisation handelt, und deshalb Igelhilfe und Igelschutz im Sinne der Erhaltung einer Tierart zu einem nachhaltigen Umweltschutz gehören. Die geringen Kosten der Igelhilfe und des Igelschutzes sind von der Gesellschaft zu tragen sind.

Die Statistiken und Erfahrungen der Igelschützer sprechen für die wachsende Not des Wildtiers Igel. Diese Erfahrungen sollten durch Forschungen mit Fakten unterlegt werden. Die Notwendigkeit eines größeren Engagements für Igelschutz und Igelhilfe könnte durch die Forschungsergebnisse gestützt werden.
Die heutigen geringen Kosten stehen in keiner Relation, zu den zukünftigen höheren Kosten, falls der Igel eines Tages als Tierart kurz vor dem Aussterben  steht. Wir befinden uns auf einem schleichenden, sich aber stetig beschleunigendem Weg dorthin.

 
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